N, n

N, n

N, n, 1) als Buchstab, in der Lateinischen u. in den Romanischen Sprachen N, n. in der Griechischen Ν, ν (Ny), in der Hebräischen נ, am Ende eines Wortes ן (Nun), der 14. Buchstab im deutschen wie in den meisten andern Alphabeten (im griechischen der 13.); gehört als Laut zu den Consonanten u. zwar zu den Liquiden, s.u. Laut B) c). Wird die Zungenwurzel an den Hintergaumen gedrückt u. die Luft durch die Nase gestoßen, so entsteht ein Kehlnasenlaut, welcher im Deutschen wie ng, z.B. in eng, Jüngling, gesprochen wird (Nasal); 2) als Zahlzeichen: a) im Hebräischen כ = 50, ˙כ = 50,000; b) im Griechischen N, n = 50, N, n = 50,000; c) im Lateinischen N = 900 (bisweilen 90), N, n = 900,000 (auch 90,000); d) in der Rubricirung = 13; 3) als Abkürzung: a) in römischen Inschriften, Handschriften etc. für Nomen, Numerus, Neutrum, Nominativus etc.; b) (Num.), Neu, z.B. ngr. = Neugroschen; c) (od. No.), auf Recepten Zahl, wie viele Stücke von einer Ingredienz genommen od. wie viele besondere Theile bereitet werden sollen; d) (Handel) u. e) (Buchh.), N = 9 Thlr., n = 9 Gr.; f) auf dem Revers neuer Münzen die (ehemalige) französische Münzstadt Montpellier; g) sonst noch: Name, Nord; 4) (Musik), ein Ton auf dem System der Laute; 5) chemisches Zeichen für Nitrogen = Stickstoff.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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