Buchbinder


Buchbinder

Buchbinder (gr. Bibliopeg), zünftige Handwerker, deren vorzüglichstes Geschäft das Einbinden von Büchern ist. Die Lehrlinge müssen 4–5 Jahre lernen, die Gesellen wandern u. erhalten Geschenk u. haben als Meisterstück einige mehr od. weniger kunstreiche Bände zu machen. Der V. beginnt das Binden eines Buches mit dem Planiren der Bogen, wenn diese von Druckpapier sind. Die Bogen werden dabei ausgebreitet u. ausgestrichen od. ausgezogen, d.h. die Falten werden mit dem Falzbein aus denselben entfernt, dann einzeln od. 4–5 zugleich durch erwärmtes, dünnes, mit Alaun versetztes Leimwasser (Leimtränke, Planirwasser) gezogen, dann in einer gewöhnlichen Buchbinderpresse (Planirpresse) ausgedrückt u. zum Trocknen im Sommer auf einem lustigen Boden, im Winter in einer geheizten Stube auf Haarschnüren aufgehängt. Durch das Planiren wird das Papier steifer, glätter, haltbar u. schlägt nicht durch, gleich dem Schreibpapier. Nun folgt das Falzen, d.h. Zusammenlegen, der einzelnen Bogen; die Bogen werden in das durch die Signatur angezeigte 4–, 8–, 12–, 16- od. 32-Format gebrochen u. auf dem glatten Falzbret die Brüche (Falze) mit dem kupfernen od. elfenbeinernen Falzbein glatt gestrichen. Nach dem Falzen kommt das Schlagen (Aus dem Falz schlagen) einer Anzahl zusammengelegter Bogen (6–8) auf einem stachen Steine od. einer polirten Eisenplatte; hierdurch verliert das Papier seine Steifigkeit u. Elasticität, so daß die einzelnen Blätter später im Buch fest aus einander liegen bleiben u. sich nicht nach dem Zusammendrücken wieder von einander dehnen. Statt des Schlagens ist in neuer Zeit das Walzen allgemein üblich geworden. Die Bogen werden dabei zwischen zwei Blechtafeln durch zwei sich in entgegengesetzter Richtung drehende eiserne Cylinder getrieben. Dann beginnt das Pressen, welches zwischen 2 starken Bretern in einer Schraubenpresse geschieht. Die gewöhnliche Buchbinderpresse hat 2–4 Fuß Länge, besteht aus zwei vierkantigen starken Hölzern, von denen das eine an zwei hölzerne Schrauben befestigt, das andere auf den Schrauben beweglich ist u. durch den an jeder Schraube befindlichen Wirbel gegen den zwischen die Hölzer gelegten Gegenstand gepreßt werden kann. Das Heften wird auf der Heftlade verrichtet; dies ist ein etwa 3 Fuß langes u. 1 Fuß breites Bret, an dessen Seim: vorn zwei senkrechte Schrauben stehen, in die Schrauben wird ein Querholz gesteckt, welches der Länge nach durchschnitten ist u. durch Schraubenmuttern in beliebiger Höhe befestigt werden kann. Nach der Größe des Buchs werden nun mehrere Heftschnüre, gewöhnlich drei, an der Heftlade befestigt, welche unten an die vordere Seite des Brets mit eisernen Heftstiften oben an die eisernen Hefthaken gehängt werden. Die Hefthaken werden durch den Einschnitt des oberen Querholzes gesteckt, endigen sich nach oben in eine Schraube u. können mit Flügelschrauben in die Höhe gezogen werden. Diese Schnüre pflegen vertieft in den: Rücken des Buchs zu liegen, deßhalb werden mit einer Säge mehrere Einschnitte (Bünde) gemacht, in welche dieselben zu liegen kommen. An die Schnüre werden die einzelnen zusammengelegten Bogen mit der Heftnadel (Buchbinderahle) angeheftet, indem man einen starken Zwirnfaden durch den Rückenfalz jedes Bogens neben der ersten Schnur durchzieht, ihn um die Schnur umschlägt, dann wieder in das Papier zurücksteckt, dasselbe Verfahren bei der zweiten, dritten etc. Schnur beobachtet, bis der Bogen an sämmtlichen Schnuren festsitzt, worauf die folgenden Bogen in gleicher Weise angeheftet werden. Noch macht der B. an die beiden Enden des Rückens mit einer feineren Säge zwei Querschnitte (Vicebünde). Vor dem ersten u. hinter dem letzten Bogen wird das Vorsetzpapier (ein Blatt Papier, dessen eine Hälfte an den Deckel angeleimt wird, während die andere vorn u. hinten im Buch ein leeres Blatt bildet) angesetzt. In die Handpresse (Bestechpresse) gebracht, wird der Rücken mit einem kleinen Hammer rund geklopft u. mit Leim bestrichen, damit sich die Bogen desto fester verbinden. Das Buch wird nun zwischen zwei Preßbreter so gelegt, daß der Rücken über die glatt u. scharf gehobelten Kanten derselben etwas hervorsteht. Da die Bogen am Rücken nur wenig geschlagen sind u. der Heftzwirn in ihnen liegt, auch der Rücken zur Erweichung mit Kleister bestrichen wird, so quillt er allmählig etwas über die eigentliche Dicke des Buchs hervor u. bildet einen Falz; dies ist das Abformen des Buchs. Auch wird der Rücken mit einen: mit scharfen Zähnen versehenen Instrument (Kaschir-, Kratzeisen) aufgerauhet u. dann mit einem eisernen Werkzeuge (Rückeneisen, Rückenholz) wieder geglättet. Getrocknet kommt das Buch dann zum Beschneiden in die Beschneidepresse. An dem einen Preßholze befindet sich eine vorspringende Leiste, an welcher der Beschneidehobel angelegt wird; dieser besteht bei einem deutschen aus einer scharfen, stählernen, an einem Holze befestigten Scheibe; an dem Holze ist eine hölzerne Schraube angebracht, welche zum Griffe dient u. durch deren Drehung während des Hin- u. Herziehens des Hobels die Scheibe immer mehr an das zu beschneidende Papier gedrückt wird; dies Alles ist wieder an einen Holzriegel befestigt, welcher an die vorspringende Leiste der Presse angelegt wird. An dem französischen Beschneidehobel ist statt der Scheibe eine stählerne Zunge, welche in eine Spitze ausläuft u. von beiden Seiten abgeschrägt ist, angebracht. Bei dem Beschneiden selbst stemmt der B. die Beschneidepresse mit einem Ende gegen die Brust u. mit dem anderen auf den Fußboden, u. beschneidet zuerst die vordere Seite des Buchs, dies ist der Capitalschnitt. Man hat jetzt auch Beschneidemaschinen, welche indes mehr zum Auseinanderschneiden einzelner Bogentheile, z.B. bei Etiquetten, Banknoten etc., als zum Bücherbeschneiden Verwendung finden. Um nun den Schnitt rechtwinkelig auszuführen, zeichnet sich der B. die Linie, auf welcher er schneiden will, mit dem Punktireisen vor. Dies ist eine eiserne Stange, welche rechtwinkelig gebogen ist u. auf welcher der Schieber durch eine Schraube willkührlich gestellt werden kann; an dem Schieber ist unten eine Spitze, welche zum Verzeichnen dient. Damit mm der Rücken seine vorige convexe u. der vordere Schnitt eine concave Gestalt erhält, so sticht der B. am Rücken des Buchs zwischen die Heftschnüre eine od. mehrere eiserne, an einem Ende umgebogene Nadeln (Aufstecknadeln), auf welche mich dünne Bretchen (Binde-, Aufbinde-, Spannhölzer) gebunden werden. Diese Nadeln[396] bleiben während des Beschneidens stecken. Nach dem Beschneiden wird der Rücken umklopft, d.h. mit einem Hammer so geschlagen, daß er seine Gestalt bekommt. Die abfallenden Papierspäne (Buchbinderspäne) werden in die Papiermühlen verkauft. Der Schnitt wird hierauf besprengt, indem derselbe auf einem starken, hölzernen, fest angemachten Tisch in einem Gewinde befestigt ist, einfarbig angestrichen od. marmorirt, od. vergoldet. Die gewöhnlichsten Farben sind Zinnober, Mennige, Indigo, Auripigment etc., sie werden mit Kleister angerieben, mit Gummiwasser verdünnt u. mit einem Borstenpinsel aufgetragen. Bei dem sogenannten Federschnitt u. anderen bunten Schnitten von zarter Farbe, wird der Schnitt in das flüssige Pigment getaucht. Ist die Farbe trocken, so wird sie mit einem Wolfzahn od. einem geschliffenen Steine geglättet. Nun folgt das Ansetzen der Deckel. Gewöhnlich bekommt ein Buch zwei Deckel; bei dem Doppelten Buchbinden werden zwei Bücher so zusammen gebunden, daß sie drei Deckel, davon einen gemeinschaftlich, haben. Dabei sind die beiden Rücken auf der entgegengesetzten Seite u. das Buch kann hinten u. vorn aufgeschlagen werden. Das Ansetzen der Deckel ist verschieden, je nachdem ein Buch mit Papier od. Leder überzogen werden soll. a) Pappband: Der Rücken wird angepaßt, indem ein Streifen Kartenpapier genau in die Form desselben gebogen wird; derselbe erhält 2 Falzen, deren Abstand sich nach dem Umfang des Buchs am Rücken richtet. Nun werden die hervorstehenden Heftschnüre mit einem Messer aufgeschabt (Bünde aufschaben), die innere Fläche des gebogenen Rückens mit Leim versehen u. das Buch zwischen zwei Breter in eine Presse gebracht, wodurch das Kartenpapier an das äußerste Blatt des Vorsetzpapiers u. an die außgefaserten Schnüre angeklebt wird, u. zwar so, daß der angelegte Rücken zwar mit dem Buch verbunden, jedoch an den gewölbten Rücken nicht festgeleimt, sondern frei u. hohl ist. Die Deckel werden aus glatter Pappe, etwas größer als sie später bleiben, zugeschnitten u. an die Seiten des Buchs bis zu den Seitenfalzen angeleimt. Diese Deckel werden nun nach einem dünnen, eisernen Lineal (Falzlineal, Formeisen) beschnitten u. das Überziehen des Buches mit gefärbtem Papier kann nun vor sich gehen. Dazu dient aus Stärke bereiteter Kleister mit Zusatz von etwas Amun od. einer Abkochung von Coloquinten (Buchbinderkleister) od. Leim, der zuerst auf das zum Überzuge bestimmte Papier gestrichen u. dann an den Rücken des Buchs angeklebt, mit dem Falzbein gestrichen u. in die Rückensalze eingestrichen wird. Das Buch wird nochmals gepreßt, geglättet u. abgeputzt u. ist fertig. b) Leder-, Kattun- u. Pergamentband. Werden die Deckel ganz mit Leder überzogen, so heißt es ganzer Franzband; werden blos Rücken u. Ecken damit überzogen, so heißt es halber Franzband. Das gewöhnlichste Leder zu einem Franzband ist lohgares Kalb- od. Schafleder, seltener Maroquin, Saffian u. Juchten. Ehedem war auch bes. zu Foliobänden Schweinsleder gebräuchlich; in neuerer Zeit ist das theuere Leder mehr u. mehr von dem Kattun (genarbt od. gerieft, in dunklen Farben, schwarz, braun, blau, auch roth u. grün) verdrängt worden. Die Kattunbände (englisch Leinenbände) kamen zuerst in England auf, wo alle neuen Bücher von einigem Umfang mit Kattunüberzug cartonirtwerden. Die zugeschnittenen Deckel werden gegen die Falze auf das Buch gelegt u. die Heftschnüre entweder aufgefasert u. auf den Deckel geleimt od. nicht aufgefasert u. zum Befestigen an den Deckel durch ein darin befindliches Loch durchgezogen u. verschlungen; oben u. unten am Ende des Rückens wird ein Pergamentstreif od. Seidenband (Capitalband) zur Verschönerung des Buchs angeleimt (daher auch capitalen) u. oft mit Seide umstochen (bestechen). Außerdem werden die Gebinde auf dem Rücken dadurch hervorgehoben, daß der B. mit dem Einreibeholz, einem gekerbten Stück Holz, mehrmals auf dem Leder hinstreicht. Das Leder muß an den Seiten, wo es endigt, bei dem halben Lederbande, abgeschärft, d.h. so verdünnt werden, daß es beim Aufkleben keinen hervorstehenden Absatz bildet. Das Aufkleben selbst geschieht mit Kleister, nachdem das Leder vorher etwas angefeuchtet ist. Als äußere Verzierungen kommen sehr oft vorzüglich noch goldene auf den Band; dabei wird das Buch in die Klotzpresse, deren dicke Preßhölzer auf der einen Seite schräg abgehobelt sind, gespannt, das Gold od. Silber wird auf dem Goldkissen zugeschnitten, mit einem Stück Pergament (Auftragblatt) auf die mit Eiweiß od. sehr seinem Leim bestrichene Stelle gelegt (aufgetragen) u. auf die Stellen, wo kein Gold haften soll, etwas Fettiges gestrichen, welches sich später leicht wegwischen läßt. Die messingenen Stempel u. Fileten (Bortfileten), letztere gewöhnlich mondförmige Eisen in hölzernen Stielen, deren Mitte glatt od. gemustert ist, werden nun über dem Feuer heiß gemacht, aufgedrückt u. das Übrige neben der Vergoldung mit dem Wollenlappen weggerieben. Zur Vergoldung auf Seidenzeugen nimmt der B. zum Grund trockenes Eiweiß, etwas Zucker u. Mastix, u. bringt es mit Flor auf die gehörige Stelle, doch müssen die Stempel hierzu heißer sein. Die Vergoldung aus freier Hand ist namentlich in den fabrikmäßig eingerichteten Buchbindereien, wo eine große Anzahl von Exemplaren eines Buches oft auf einmal gebunden wird, in neuerer Zeit nicht mehr üblich. Man wendet sowohl zum Gold- wie zum Blinddruck eine Schrauben- od. Hebelpresse an, bes. bei größeren Stempeln. Die Verzierung wird dabei accurater, schärfer u. glänzender. Die Titel werden mit Messing- od. Buchdruckerschrift aufgedruckt. Zu Verzierungen braucht der B. auch die Bilderrolle, eine messingene Rolle, welche sich um einen eisernen Stift dreht. an dem ein gabelförmiger Griff ist, in der Oberfläche sind Figuren eingegraben, welche eingedrückt werden; gewöhnlich werden Gold- od. Silberblättchen untergelegt, so daß die Figuren zugleich vergoldet od. versilbert werden. Dies heißt Abrollen, während jenes, das mit den Stempeln geschieht, Abstempeln genannt wird. Zuletzt wird der Einband mit dem erwärmten eisernen Glättkolben geglättet. Bei einem gutgebundenen Buche darf der Schnitt nicht zusammenkleben u. aufgeschlagen müssen die Blätter nach beiden Seiten fest aufliegen. Diese letztere Eigenschaft besitzen in vollkommenster Weise die Hancockschen Einbände; diese unterscheiden sich von anderen Einbänden wesentlich dadurch, daß das Zusammenhalten der Blätter nicht durch Heftzwirn u. Leim, sondern durch Kautschuk erreicht wird. Das Buch wird dabei an allen vier Seiten beschnitten, so daß es lauter einzelne Blätter bildet. Mittelst einer cylinderisch[397] ausgehöhlten Rinne wird der Rücken geformt, dieser zusammengepreßt u. mit einer Kautschuklösung bestrichen. Ist der Kautschuk eingetrocknet, so wird eine neue Lösung darüber gestrichen, bis ein vierfacher Überzug entstanden ist, der einen völlig haltbaren, biegsamen u. gegen Insectenfraß gesicherten Rücken darstellt. Bei Noten-, Schreib- u. Handlungsbüchern ist diese Art des Einbandes bes. empfehlenswerth. Größtentheils verfertigen die B. auch verschiedene Papp- u. Lederarbeiten, u. haben das Recht, mit weißem u. buntem Papier, Pappen, Bildern, Kalendern u. gebundenen Schulbüchern zu handeln. – Die Kunst, Bücher einzubinden, war schon den Alten bekannt. Die Deckel bestanden aus Holz, Stein od. gebranntem Thon. Im Mittelalter, wo das Abschreiben der Bücher von den Mönchen betrieben wurde, lag das Amt, dieselben einzubinden, dem Kirchner ob. Ein solcher Einband vom Jahre 720, angefertigt von Bilfried aus Durham, befindet sich im British Museum in London. Diese Einbände waren meist sehr kostbar, dem hohen Preise der Manuscripte entsprechend. Massives Silber, selbst Gold wurde zu den Deckeln verwandt, auch Holz mit Metallblech überzogen. Zum Schmuck dienten Reliefs von getriebener Arbeit, welche bei Prachtwerken mit Diamanten u. Rubinen verziert waren; auch Schnitzwerk, namentlich in Elfenbein, wurde eingelegt. Gewöhnlichere Einbände hatten einen Überzug von gepreßtem Leder, Pergament, Tuch, Sammt u. Seide. Zur Schonung des Deckels dienten Metallbuckeln od. Streifen, zum Zusammenhalt der Bücher metallene Spangen od. lederne Clausuren. Auch bewahrte man die Einbände noch durch besondere Gehäuse, welche wieder für sich reich verziert wurden, od. trug die Bücher, namentlich Breviere, in einem Beutel aus Leder od. Seidenzeug am Gürtel. Seit Erfindung der Buchdruckerkunst wurde auf den Einband weniger Werth gelegt; die meisten Deckel bestanden im 15. u. 16. Jahrh. aus Leder od. Holz u. Pappe mit ledernem Überzug; doch gab es einzelne fürstliche Bücherliebhaber, welche auf die Einbände ihrer Bibliothek große Summen verwendeten. In neuerer Zeit ist diese Art Luxus namentlich in England u. Frankreich aufgekommen, u. in Paris u. London leistet die Kunsttechnik im Büchereinband Vorzügliches. In Deutschland hat die Buchbinderei in Berlin u. Leipzig ihren Hauptsitz. Vgl. Wiedemann, Die Kunst des Buchbindens, herausgeg. von Bücking, Stend. 1785; Die englische B-kunst etc., Lpz. 1821, 2. A.; Le Normand, Die B-kunst, aus dem Franz., Ulm 1832; Pietschke Musterbuch für B., Neuhaldensl. (o. I.); Thon, Die Kunst, Bücher zu binden, Sondersh. 1820, 3. A. Weim. 1832; Röser, Sammlung von Musterbildern verschiedener Zusammenstellungen für B-arbeiten etc., Nürnb. 1833–36, 7 Hefte; Arnett, Bibliopegia, aus dem Englischen, Stuttg. 1837, 2. A.; Greye, Handbuch der B.- u. Futteralmacherkunst, Berl. 1822, 2 Bde., 2. A. 1832; Prignot, Essai hist. et archéol. sur la reliure des livres, Dijon 1834.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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