Nordamerikanische Literatur


Nordamerikanische Literatur

Nordamerikanische Literatur. Die N. L. hat ihren Ursprung erst seit der Revolution. Vor derselben wurden zwar in New York u. Philadelphia, Boston, Charleston u. anderwärts Bücher geschrieben u. gedruckt, doch waren es vorzugsweise theologische, pädagogische u. juristische Abhandlungen, überhaupt Schriften, welche eine eigentliche Literatur nicht bilden. Geschichtliche Werke traten nur selten an das Licht, belletristische fast gar nicht, philosophische wurden nur dann gedruckt, wenn deren Inhalt, wie in den Werken des berühmten Jon. Edwards, sich der Theologie accommodirte u. unterordnete. Durch die Geschichte ist es bedingt, daß die ganze Literatur Englands auch die Nordamerikas ist; die N. L. ist nur ein Zweig, welcher dem alten Stamme entwuchs. Zwar hörte seit der Revolution die staatliche Bevormundung von Seiten Englands auf, doch lange konnten sich die Vereinigten Staaten von geistiger Bevormundung des Mutterlandes noch nicht frei machen. Selbst bis jetzt ist dies nicht ganz gelungen, obgleich das Streben nach Befreiung immer reger erwacht u. lauter sich bekundet. Auch haben sich schon in der That die Anfänge einer national-amerikanischen Literatur gezeigt, u. zwar Anfänge, welche ein träftiges Fortschreiten erwarten lassen, zumal wenn sich der Gährungsproceß der verschiedenen Völkerelemente vollendet haben wird. Von unberechenbarem Einfluß bei demselben wird jedenfalls das immer mächtiger u. wirksamer auftretende deutsche Element, von nur sehr geringem das celtische (Irländer) sein. Die Zahl der jungen Amerikaner, welche ihre wissenschaftliche Ausbildung in Europa, bes. in Deutschland u. den romanischen Ländern, suchen, wird von Jahr zu Jahr größer. Der deutsche Einfluß zeigt sich schon deutlich in den wissenschaftlichen Arbeiten der Nordamerikaner, z.B. bei Bancroft, Prescott, Emerson, Ticknor, wie überhaupt in einigen Fächern, bes. denen, welche mit den mercantilischen u. industriellen Interessen der Vereinigten Staaten in Beziehung treten (Naturwissenschaften, Landwirthschaft, Technologie), schon manches Beachtenswerthe geleistet wurde, u. es würde vielleicht noch mehr geleistet worden sein, wenn nicht einerseits die zahllosen Zeitschriften die Kräfte zersplitterten, u. andererseits, in Folge des Nachdruckes aller bedeutenderen englischen Werke, den Gelehrten meist die Gelegenheit zur Anbringung wissenschaftlicher Werke bei amerikanischen Verlegern geraubt worden wäre. Doch scheint auch dieser letzterwähnte Übelstand im Schwinden begriffen zu sein, da die große Theilnahme u. der bedeutende Absatz, welchen gute Werke geachteter Namen bei dem Publikum finden, die Verleger ermuthigen muß. Eine sogenannte Gelehrtenrepublik gibt es in Amerika noch nicht; Dichter u. Prosaiker sind noch immer genöthigt, durch die Zeitungen zum Volke zu reden. In Bezug auf die allgemeine Verbreitung nützlicher Kenntnisse hat Amerika einen bedeutenden Vorsprung erlangt, namentlich gilt dies von den älteren Staaten, im Norden u. Nordwesten. Hier sind auch die ältesten u. besten Anstalten für höhere wissenschaftliche Ausbildung u. Volksunterricht. Zahlreiche öffentliche Bibliotheken, meistens von eigens für diesen Zweck zusammengetretenen Vereinen od. durch Legate Einzelner gegründet, gelehrte Gesellschaften, wissenschaftliche u. populäre Zeitschriften, öffentliche Vorlesungen für höhere u. niedere Schichten des Volkes helfen in großer Anzahl die Wissenschaft fördern, ihr Achtung gewinnen u. sie popularisiren. Für die Wissenschaft als solche hat sich namentlich in der neuesten Zeit, wohl großentheils in Folge deutschen Einflusses, ein reges Streben gezeigt. Die älteste Akademie der Wissenschaften ist die American philosophical Society in Philadelphia, errichtet am 2. Jan. 1769, welche Transactions herausgibt. Epoche machend war die Gründung der Smithsonian Institution (s.d.) in Washington. Vieles ist, selbst in den jüngst colonisirten Staaten, schon für Errichtung u. Dotirung von Universitäten, Collegien, Seminarien u. anderen Fachlehranstalten geschehen. Die älteste ist die Harvard University in Cambridge (Massachusetts), gegründet 1636; nächstdem das William and Mary College, episkopalisch, in Williamsburg (Virginia), gegründet 1692, u. das Yale College in Neu Haven (Connecticut), gegründet 1701. Die erste Buchdruckerei in Nordamerika wurde 1639 in Cambridge von Stephan Dave aus London gegründet; 1674 erhielten Boston durch John Forster, 1683 Philadelphia durch Will. Penn u. 1693 New York durch Will. Bradford Pressen. Seitdem, bes. seit der Revolution, breitete sich die Buchdruckerkunst allgemein aus, daß nicht nur jeder einigermaßen bedeutende Ort in den älteren Staaten eine Druckerei besitzt, sondern daß dieselbe auch mit der rasch fortschreitenden Cultur bis tief in den Westen hinein vorrücken. Die meisten drucken jedoch nur Zeitungen, od. höchstens Unterrichtsschriften. Übrigens besteht ein großer Theil der Erzeugnisse der amerikanischen Presse im Nachdrucken englischer Schriften. Das literarische Eigenthum im. Innern der Vereinigten Staaten ist durch die Gesetze vom 3. Febr. 1831 u. 30. Juni 1834 gesetzlich anerkannt. Der amerikanische Buchhandel hat als Verlagshandel noch keine große Bedeutung, wenn sich auch die Verhältnisse immer besser gestalten. Vor zwei Decennien war es nicht möglich, daß sich ein deutscher Buchhändler in Amerika halten konnte, seit 1846 haben jedoch Einige in New York, Cincinnati, St. Louis deutsche Geschäfte[74] gegründet, welche bald zu ziemlicher Blüthe gelangten. Einen noch lebendigeren Aufschwung nahm der deutsche Buchhandel seit 1849, zunächst in Folge des Zuströmens der Menge gebildeter Flüchtlinge u. dann überhauptwegen des engeren Verkehrs zwischen Amerika u. dem europäischen Continent u. wegen des wachsenden Interesses der amerikanischen Gelehrten an den Leistungen der deutschen Literatur u. Wissenschaft. Umgekehrt sind seit 1850 auch Depots amerikanischer Bücher in Deutschland errichtet worden, da bes. die historischen, ethnographischen, geographischen, naturwissenschaftlichen u. technologischen Arbeiten der Nordamerikaner in Deutschland auf eine sich immer mehr steigernde Theilnahme rechnen können. Die Zahl der in Amerika gedruckten Werke läßt sich nur schätzen; sie mag in der letzten Zeit jährlich 12–1300 betragen haben. Die Zahl der Zeitungen wurde für 1859 auf 3600 angegeben (s. Zeitungen u. Zeitschriften).

Die Sphäre der Dichter ist im Norden fast nur auf wenige historische Erinnerungen aus dem Freiheitskampfe, der Geschichte der Pilgerväter u. der ersten Niederlassungen beschränkt, da. sie keine ältere Geschichte haben. Durch die älteren poetischen Erzeugnisse, meist didaktisch, am häufigsten moralischen u. religiösen Inhalts, weht zudem noch ein streng puritanischer Geist, wie ihn die Neu-Engländer aus dem Mutterlande mitgebracht haben. Wo sich später die neu englische Poesie über diese Grenzenhinaus erhebt, ist sie Nachahmerin der englischen u. zwar der sentimental-religiösen Schule, wie Wordsworths, Southeys, Montgomerys. Nach dem zweiten Friedensschluß (1815) gingen mehre talentvolle junge Männer nach Deutschland, um sich auf den deutschen Universitäten (bes. Göttingen u. Heidelberg) auszubilden, so Channing, die Gebrüder Everett, Bancroft, Prescott, Longfellow, George Ticknor. Hierdurch wurde eine neue Periode in der neuenglischen Literatur bedingt; der Geist wurde zwar aus seiner mehr od. weniger speculativen Anschauung einer starren Moral- od. Religionsformel erlöst, zugleich aber wurde auch die Veranlassung einer mehr metaphysischen als natürlichen Auffassung der Dinge geboten. Diesen Aufschwung der Literatur in Boston stützte die Ankunft mehrer deutscher politischer Flüchtlinge, unter denen sich Karl Follen, Karl Beck u. Franz Lieber befanden. Den Neu Engländern fehlt es indeß bei dem Schwanken zwischen englischer u. deutscher Schule an kräftiger Originalität. Die Abspiegelung riesiger u. großartiger Naturverhältnisse, der sich ewig erneuernde Kampf um die Emancipation des Individuums nebst dem daraus erwachsenden thatkräftigen u. männlichen Bewußtsein, die Bewältigung der Elemente, der Urwälder u. seiner Bewohner, von allen diesen Elementen einer wahren amerikanischen Poesie findet sich in den Ergüssen der Neu Engländer kaum eine Spur. Der Neu Engländer ist ein guter Bürger, Vater u. Gatte, Eigenschaften, welche auch seine Poesien durchziehen. Das erste Gedicht, welches in Amerika geschrieben wurde, war des 1623 nach Plymouth Colony eingewanderten Geistlichen William Morrell lateinische Nova Anglia; die ersten englischen Verse schrieb um 1630 ein Unbekannter; das erste größere Werk u. zugleich das erste in Nordamerika gedruckte Buch bildet die von Thomas Welde, Rich. Mather u. John Eliot, dem Indianerapostel, gefertigte Psalmenparaphrase (The psalms in metre, Cambridge 1640 u.ö.). Weltliche Stoffe behandelten zuerst Mrs. Anne Bradstreet (geb. 1614, st. 1672) in den Several Poems (Cambr. 1640). Andere Dichter dieser Zeit waren Will. Bradford, Benj. Woodbridge (um 1652), Urian Oakes, Peter Foulger (A looking glass for the times, 1676), Benj. Thomson, der erste eingeborene Dichter (geb. 1640 in Dorchester, gest. 1714, New England's crisis, ein episches Gedicht, 1676), Roger Williams, Nathaniel Ward, Nath. Pitcher, Cotton Mather (st. 1724), der berühmteste Mann seiner Zeit in Amerika, welcher 382 Schriften in Druck erscheinen ließ. Später lebten Roger Wolcott, Gouverneur von Connecticut, st. 1767 (Poems, Neu London 1725); Michael Wigglesworth, geb. 1631, st. 1705 (The day of Doom), Benj. Colmann nebst seiner Tochter, Mrs. Jane Tusell, John Adams, st. 1740 (Poems, Boston 1745), James Ralph, welcher mit Franklin nach Amerika kam u. der einzige amerikanische Dichter ist, welchen Pope in der Dunciade erwähnt (The love of liberty, Lond. 1729; Night; Sawney, eine Satyre, etc.), John Mayhew (Gallic perfidy, Bost. 1728; Conquest of Louisburg, ebd. 1729), Thom. Godfrey, st. 1763 (Poems, Philad. 1765), Nath. Evans, geb. in Philadelphia 1742, st. 1767 (Ode on the prospect of peace, 1761, etc.), John Osborn aus Sandwich, st. 1753 (Whaling Song), der witzige Mather Byles, st. 1788 (bes. The conflagration, eine Schilderung des Weltuntergangs durch Feuer); dessen Zeitgenosse u. Gegner., der Kaufmann Joseph Green in Boston (An entertainment for a winter evening, Bost. 1750; The Sand Bank; A true account of the celebration of St. John the Baptist, etc., alles satyrisch), Benj. Church, geb. 1739 in Boston (The times, eine Satyre; The Choice; Elegies, etc.), James Allen (ein Epos Bunkers Hill), Will. Livingston, erster republikanischer Gouverneur von New Jersey, geb. 1723 in New York, st. 1790 (Philosophie solitude), Mrs. Eliza Bleecker etc. Während der Revolution erschienen in Neu England u. New York manche patriotische Dichtungen; die Gedichte von Sewell, Prime u. Gulian Verplanck zeigen schon Geschmack u. Sorgfalt. Unter den Nationalliedern sind, abgesehen von dem Yankee doodle, am bekanntesten Hail Columbia u. Star spangled banner.

Eine epische Dichtung im eigentlichen Sinne des Wortes konnte in Amerika nicht entstehen, weil sich die Amerikaner nicht von der Barbarei zur Civilisation emporgearbeitet haben, sondern gleich als ein Culturvolk in die Geschichte eingetreten sind. Die vorhandenen Versuche sind unbedeutend, meist mißlungen. Noch in die Zeit der Revolution fällt John Trumbull, dessen Mac Fingal (Philad. 1775–82 u.ö.), ein komisches Heldengedicht zur Verspottung der Tories geschrieben, den allgemeinsten Beifall fand. Sonst sind von komischen Epopöen noch Joel Barlow's, Hasty pudding (Par. 1793) u. Fitz-Greene Halleck's Fanny (New York 1819; 1834) zu nennen. Die bedeutendsten ernsten Epopöen sind die Vision of Columbus (Herts. 1787) u. The Colombiad (Philad. 1808) von Joel Barlow; Yamoyden (1820), das die großen Kämpfe der Indianer gegen die englischen Colonisten (1665 u. 1676) zum Gegenstand hat, u. The dream of Papantzin (1839) von R. C. Sands (s.d.), ersteres mit Eastburn gemeinschaftlich; [75] Conquest of Cannaan (Herts. 1785) von Timothy Dwight (geb. 1752, st. 1817), The last night of Pompeii (New York 1832) von S. L. Fairfield; Yannondio or the warriors of Genessee von Will H. C. Hosmer, geb. 1810; The battle of Niagara (1819) von John Neal (s.d.); The sinless child (1842), ein lyrisch-episches Gedicht von Eliz. Oakes Smith; Mogg Megone (1836) von I. Greanleaf Whittier. Im romantischen Epos sind Mary Brooks (s.d.) ausgezeichnet durch Zophiel, or the bride of seven (Lond. 1833 u.ö.) u. vor Allen Longfellow (Evangeline, The golden Legend, Hiawatha); in der Ballade, Rich. H. Dana durch The Buccaneer (New York 1827); in der erzählenden Dichtung I. R. Drake in The culpit Fray (1820) u. Edw. C. Pinkney im Rodolph (Baltim. 1825). Bes. günstigen Boden fand in Amerika das oidaktische Epos, dahin gehören beispielsweise Dwight's Greenfield Hill (New York 1784) u. America (1772); Wash. Allston's The sylphs of the seasons (in Poems, Lond. 1813); Paulding's The backwoodsmen (Philad. 1818); John Pierpont's, geb. 1785, Airs of Palestina (Bost. 1816 u.ö.); Charles Sprague's (geb. 1791), Curiosity (Cambr. 1829); Bryant's The Ages (1821) etc.

Unstreitig die bedeutendsten Lyriker Amerikas sind Longfellow, zugleich der würdigste Repräsentant der deutschen Schule, u. Will. Cullen Bryant, durch u. durch Amerikaner, nirgends eine Spur von deutschen od. englischen Nachklängen. Nächstdem haben sich als Lyriker ausgezeichnet: James Gates Percival (geb. 1795), Fitz Greene Halleck (geb. 1795), Oliver Wendell Holmes (geb. 1809), James Russell Lowell (geb. 1819), John Greenleaf Whittier, George Morris (geb. 1801), Charles Fenno Hoffmann, geb. 1806 in New York, ist der beste amerikanische Scenendichter. Von anderen Dichtern sind noch erwähnenswerth: zur Zeit der Revolution Philipp Freneau (geb. 1752, st. 1832); seit der Revolution: John Trumbull (geb. 1750, st. 1831), dessen Ode to sleep u. Progress of Dullnes am geschätztesten sind; Dav. Humphreys (1753–1818), Joel Barlow, Rich. Alsop (1750–1815), K. John Honeywood (1765–1798), dessen Gedichte meist politisch sind, W. Clifton (1772–99), Washington Allston (1779–1843), am geschätztesten The paint king u. The two painters, eine Satyre; Levi Frisby (1784–1822), Pierpont (geb. 1785), Sam. Woodworth (1785–1842), ein Dichter für das Volk; Andrews Norton (geb. 1786), Rich. H. Dana, Rich. Henry Wilde (1789–1847), James A. Hillhouse (1789–1841), Charles Sprague (geb. 1791), Carlos Wilcox (1794–1827), Henry Ware (1794–1843), John Neal pseudonym John O'Cataract, I. R. Drake (1795–1820), Brainard (1796–1828), Samuel Griswold Goodrich (1796–1860), I. Clason (1796–1830), George W. Doane, geistlicher Dichter (geb. 1799), Will. B. O. Peabody (1799–1847), Rob. C. Sands (1799–1832), Grenville Mellen, 1799–1841 (The Martyr's Triumph, Buried Valley and other poems, New York 1834), George Hill (geb. 1800), James G. Brooks (1801–41), nebst seiner Gemnahlin, Albert G. Greene (geb. 1802), George W. Bethune (geb. um 1802), Edward Coate Pinkney (1802–28), Emerson (geb. 1803), Fairfield (1803–44), Rufus Dawes (geb. 1803), Edm. Z. Grittin (1804–30), I. H. Bright (1804–37), George D. Prentice (geb. 1804), Will. Croswell (geb. 1804), religiöser Dichter, Walter Colton (geb. 1804), Will. Pitt Palmer (geb. 1805), Nath. P. Willis (geb. 1807), Edward Sanford (geb. 1807), I. Otto Rockwell (1807–31), Thom. Ward (geb. 1807), John Howard Bryant (geb. 1807), George Lunt (geb. 1807), Jonathan Lawrence (1807–33), Alb. Pike (geb. 1809), Park Benjamin (geb. 1809), Ralph Hoyt (geb. um 1810), Clark (1810–1841), Gallagher (geb. 1810), I. Fr. Clarke (geb. um 1810), Aldrich (geb. 1810), Edgar Poe (geb. 1811), P. I. Bailey, Lellan (geb. 1810), Street (geb. 1811), Will. H. Burleigh (geb. 1812), L. L. Noble (geb. 1812), C. P. Cranch (geb. 1813), Tuckerman (geb. 1813), Pabodie (geb. 1815), Philip P. Cooke (geb. 1816), Epes Sargent (geb. 1816), Thom. W. Parsons (geb. 1817), Will. Wallace (geb. 1818), Will. W. Lord (geb. 1818), Arthur Cleveland Coxe (geb. 1818) etc. Sonst haben sich noch durch einzelne gelungene Dichtungen bekannt gemacht Edward Everett, H. R. Schoolcraft, I. K. Mitchel, R. C. Waterton, Sam. T. Fields, Prosper M. Welmore (geb. 1799), James Nach, ein Taubstummer, John B. van Schaick (1813–39), Thomas Mackellar (geb. 1812), Charles West Thompson, R. M. Charlton, Charles W. Everest, Benj. D. Winslow (1816–40), C. G. Eastman, John Rudolph Sutermeister (1814–36), Will. Ellery Channing, Sam. Will. Miller (st. 1826), Thomas Buchanan Read, Cornelius Mathews, Theod. S. Fay, Clement C. Moore u.v. A, welche die belletristischen Blätter mit ihren Versen füllen. Die Zahl der Dichterinnen ist ziemlich groß. Die bedeutendsten nnter allen sind Mary Brooks (s.d.) u. Lydia Huntley Sigourney (geb. 1797, Pocahontas). In den Arbeiten aller übrigen Dichterinnen, die meist zugleich auch Romanschriftstellerinnen sind (s. unten), herrscht Einförmigkeit u. Monotonie, die bekanntesten sind: Hannah F. Gould (geb. zu Lancaster in Vermont um 1792), Louisa I. Hall, geb. Park (geb. um 1807), Emma C. Embury, geb. Manley (geb. 1807), Elisabeth Oakes Smith, geb. Prince (geb. 1809), Anne Peyre Dinnies, geb. Shackleford aus Süd Carolina (geb. 1810), Frances Sargent Osgood (geb. 1815 in Boston), Lucy Hooper (1817–41), Amelia B. Welby (geb. zu St. Michaels in Maryland 1821), die Geschwister Marg. Miller Davidson (1823–38) u. Lucretia Davidson (1808–25), Katherine A. Ware, Elizabeth Townsend in Boston, Mrs. Lydia M. Child, Romanschriftstellerin, Katherine H. Esling, geb. Waterman, in Philadelphia, Eliz. Marg. Chandler (geb. 1807 zu Wilmington in Delaware, st. in Michigan 1834, eine Quäkerin), Sarah Louisa P. Smith, geb. Hickman (geb. 1811 in Detroit, st. 1832), Eliz. Bogert, pseudonym Estelle, in New York, Mrs. Laura M. Thurston (geb. zu Norfolk in Connecticut, st. 1842 zu New Albany in Indiana), Mrs. Sarah Helen Whitman (früher Miß Power), Julia H. Scott (geb. Kimney, st. 1842 zu Towanda in Pennsylvannien), Karoline M. Sawyer, Anne Charl. Lynch; Frances Anne Butler, Miß Kemble (Poems, Philad. 1844) etc.

Das Drama ist unter allen Gattungen der Poesie noch am wenigsten angebaut. In der ersten Zeit sträubte sich die puritanische Ängstlichkeit dagegen, ja der Congreß von Pennsylvanien verbot sie einmal gänzlich als eine über Europa herübergekommene Unsitte. Das erste Theater wurde 1750 errichtet u.[76] noch bis jetzt beherrscht das englische Theater die Bühne. Nur wenige der von Amerikanern geschriebenen Stücke vermochten sich auf die Dauer zu halten, wenn sie vielleicht auch bei ihrem ersten Erscheinen großen Beifall fanden. Die ersten nennenswerthen dramatischen Versuche rühren von Thomas Godfrey aus Philadelphia (1736–63, Prince of Parthia) her. Nicht ohne Erfolg brachte David Humphreys aus Derby in Connecticut (1753–1818) seine nach dem Französischen des Lemierre gearbeitete Widow of Malabar. Die Stücke von Mrs. Warren, Will. Dunlap u. And. sind jetzt gauz vergessen. Die erste bedeutendere nationale Leistung ist James Hillhouse's religiöses Drama Hadad (New York 1828), welchem er später ein Familientrauerspiel Demetria (1840) folgen ließ. Neben ihm standen auf: Dav. Everett (Daranzel, 1800), S. Neal (Otho, 1819), Percy (Masque, 1820), I. C. Percival (Zamor, 1815, u. Prometheus, 1826), Nath. Willis (Bianca Visconti u. Tortesa the usurer), Miß Frances Anne Butler (Star of Sevilla, 1837), I. I. Bailey (Waldimar, 1834), George Hill (Titania), George P. Morris (Brier Cliff, 1827, u. die Oper The maid of Saxony, mit Musik von Ch. Horn, aufgeführt in New York 1842), Louisa I. Hall (das geistliche Drama Miriam, 1837), ferner Mrs. Elizabeth F. Ellet, geb. Lummis (geb. 1810 in Sodus am Ontariosee), Epes Sargent aus Gloucester in Massachusetts (geb. 1816), James N. Barker aus Philadelphia (Tears and smites, How to try a lover u.a.), Louis F. Lehmanowski, G. H. Miles, George H. Boker (die Tragödien Anne Boleyn, 1850, u. Calaynos, 1848) u.a.

Unter allen Gebieten der Dichtung wurde keins mehr u. mit größerem Erfolg angebaut, als das des Romans u. der novellistischen Literatur. An der Spitze der amerikanischen Romanschriftsteller steht I. Fenimore Cooper (s.d.); wenn er auch Walter Scott, dessen Richtung er ungehört u. mit dem er in Amerika häufig verglichen wurde, nicht erreicht, so war er doch unstreitig der begabteste, von keinem seiner Landsleute bisher erreichte Dichter der Nordamerikaner. Neben ihm steht Washington Irving (s.d.). An diese beiden Koryphäen reiht sich zunächst Sealsfield (s.d.), der, obgleich nach Stoff, Anschauung u. Styl ganz Amerikaner, doch Deutschland ebensogut wie Amerika angehört. Ihm am verwandtesten ist R. Montgomery Bird zu New Castle in Delaware, der amerikanisches Leben u. amerikanische Charaktere naturgetreu zu malen weiß. Von seinen zahlreichen Werken ist Nick of the woods (1840 u.ö.) am beliebtesten. Obgleich in Neu Schottland geboren u. dort ansässig, zeigt sich Thom. C. Haliburton (Sam Slick, 1837, Attaché, 1842, Letterbag of the Great Western, Old Judge etc.) in Geist u. Charakter ganz den Vereinigten Staaten angehörig. Irving zur Seite gestellt wird von den Amerikanern Nath. Hawthorne, der Verfasser von Scarlet Letter; The house of the seven gables, 1850; Blithedale Romance. Eine zweite Ordnung nach diesen bilden Charles Fenno Hofmann, aus deutscher Familie (Winter in the West, 1834; Wild scenes in the forest and the prairies, 1837; Greyslaer, 1839); der fruchtbare Gilmore Simms; James Kirke Paulding (s.d.); Theod. Sedgewick Fay, geb. 1807 (Norman Leslie; The Countess Ida; The Brothers); ferner Edgar Poet, John Neal, dessen Seventy-six (1823) am populärsten sind; Miß Anna Sedgwick, Robert Ch. Sands, William Leggett (1802–40), Washington Allston (Monaldi, 1841), Seba Smith, William Landor. Einer der ersten nordamerikanischen Novellisten war Brockden Brown 1771–1810 (Wieland, Ormond, Arthur Mervyn). Unter den Romanschriftstellerinen ist in neuester Zeit namentlich Harriet Beecher Stowe (geb. 1812), mit Uncle Tom u. Dred in Europa bekannt geworden. Unter der großen Menge von Novellisten u. Erzählern sind noch zu erwähnen: John Paul Kennedy, Mrs. Mary Kirkland, pseudon. Mrs. Mary Clavers, Brownlee, Grenville Mellen, George P. Morris, Rufus Dawes, N. P. Willis, Fred. W. Thomas, Sam. Gilman, Tuckerman, Jam. Bayard Taylor, Cornelius Mathews, Karoline Lee Hentz, Jam. Hall, W. L. Stone, Dav. Crocket, I. G. Adams, Mrs. L. Maria Child, Carnihers, R. H. Dana, B. Drake, Timothy Flint, Mrs. Follen, Mrs. S. Hale, I. F. Ingraham, Miß E. Leslie, Jorge Montgomery, H. I. Nott, Mrs. L. H. Sigourney, John Carver, Mrs. A. L. Snelling, Mrs. Katherine A. Ware, Miß Cummins (Lamplighter, Mabel Vaughan), Miß Wetherell The wide, wide world, The hills of Shatemuc), John Ang. Shea (st. 1845), Joseph C. Neal; Sue's Geheimnisse von Paris fanden in G. Lippord's The quaker city (Philad. 1845) eine gräuliche Nachahmung. Als Jugendschriftsteller ist vor Allen Goodrich zu nennen, dessen zahlreiche Schriften in unzähligen Abdrücken in Amerika u. England verbreitet u. auch in mehre europäische Sprachen übersetzt wurden. Außer einer unzählbaren Menge zum geringsten Theile blos belletristischer, meist zugleich auch politischer od. religiöser Zeitschriften, dienen zur Veröffentlichung von Erzeugnissen aller Gattungen der Poesie noch eine große Anzahl von Almanachen u. Taschenbüchern, Fast jede größere Stadt hat ihre belletristische Localliteratur.

Bei dem regen öffentlichen Leben u. den mannigfaltigen Gelegenheiten zur öffentlichen Rede, im Congreß, bei den Wahlen, vor Gericht u. auf der Kanzel ist es natürlich, daß die Beredtsamkeit, bes. die politische, in hoher Blüthe steht. Redner von Bedeutung aus früherer Zeit sind Fisher Ames, Patrick Henry, Moris, Otis, Rufus King, Thomas Jefferson, John Quincy Adams, H. Clay; unter den Neueren Dan. Webster, Edw. Everett, Calhoun; ihre Speeches, sowie die vieler Andern, sind sämmtlich gesammelt in Druck erschienen. Auch gibt es zahlreiche Mustersammlungen guter Reden, so wie zahlreiche Lehrbücher der Rhetorik zum Behuf des Unterrichts. Unter die namhaften Kanzelredner gehört der Socialist Channing, Freeman, Thacher, Buckminster u.a. Einen Glanzpunkt in der N. L. bildet die Geschichte. Von Werken über Universalgeschichte ist außer David Ramsay's Univ. hist. americanized (Philad. 1819, 12 Bde.) nichts Nennenswerthes erschienen. Das bedeutendste, was über die Geschichte Europas bis jetzt geschrieben wurde, sind die Werke Prescott's u. Henry Wheaton's; Erwähnung verdient noch Wash. Irving (Life of Mohammed, 1850). Einige interessante Beiträge zur Geschichte der letzten Revolution in Europa, bes. in Ungarn u. Deutschland, sind von den Emigranten bereits veröffentlicht worden. Von Arbeiten über die Geschichte anderer [77] Erdtheile ist I. I. Jarves' Hist. of the Hawaiian (Bost. 1843) beachtenswerth. Über Geschichte Amerikas u. seine Theile sind eine lange Reihe zum Theil vortreffliche Arbeiten erschienen. Um nur das Hauptsächlichste anzuführen, so behandeln die Geschichte Amerikas überhaupt A. Holmes, I. B. Holgate; die Zeit vor Ankunft der Europäer I. Toulmin Smith, die Entdeckung selbst Washington Irving, C. Robinson; die des spanischen Amerika G. Folsom, T. F. Gordon u. bes. Prescott in den Meisterwerken Hist. of the conquest of Mexico (1845), u. Hist. of the conquest of Peru (1847); Bancroft's History of the U. St. (Bost. 1836–40, 3 Bde.) u. Hist. of the American revolution (New York 1850). Unter den sonstigen Bearbeitern der Geschichte der Vereinigten Staaten sind zu nennen John Marshall, Alden Bradford, Rich. Hildreth, G. Tucker etc. Die Geschichte der nordamerikanischen Armee u. Marine behandeln I. Fenim. Cooper, W. Croome, Neff, Goldsborough, John Frost. Quellen zur Geschichte der Vereinigten Staaten sind die Addresses and messages der Präsidenten, die Congreßverhandlungen, die Papers, Letters etc. der einzelnen Präsidentschaften, welche sämmtlich gedruckt vorliegen. Die Geschichte der amerikanischen Revolution schrieben I. Lendrum (1795), S. F. Wilson (1836), David Ramsay, P. Allen, N. Dwight, Lossing, Elliott, Jos. Blunt, George Gibbs, Francis Wharton, John Wood etc. Die Diplomatic correspondence of the U. St. from 1783 to 1789 wurde officiell (Wash. 1833, 7 Bde.), die Diplomatic correspondence of the American Revolution von Jared Sparks (Boston 1829, 12 Bde.) herausgegeben. Eine History of Congress begann H. G. Wheeler (New York 1848); über den zweiten Krieg mit England 1812–15 schrieben unter Anderen Charles I. Ingersoll, Paris M. Davis, Breckenridge, S. Perkins, John Armstrong, Tristram Burges, Rob. Christie; über den letzten mexicanischen Krieg lieferten Berichte R. S. Ripley, John S. Jenkins, W. S. Henry, W. H. Richardson, T. B. Thorpe, I. H. Carleton, E. D. Mansfield, Will. Jay, A. A. Livermore u.a. Eine Geschichte Mexicos seit Cortez bis auf die neueste Zeit schrieb Philipp Young (1847). Behufs der Sammlung, Bekanntmachung u. Bearbeitung des historischen Materials sind in den Vereinigten Staaten mehrere historische Gesellschaften zusammengetreten. So die American Historical Society zu Washington 1825, welche Transactions seit 1839 herausgibt; die Hist. Soc. of Maine zu Portland seit. 1822 (Collections seit 1831), die Newhampshire Hist. Soc. zu Concord seit 1823 (Collections seit 1824); die Hist. and antiquarian Soc. of Vermont zu Montpellier seit 1838, die Massachusett's Hist. Soc. seit 1791 (Collections seit 1792); die New England Genealogical Association zu Boston 1845 (New England Hist. and Genealogical Register vierteljährig); die Old colony Pilgrim Society zu Plymouth, seit 1819; die Essex Hist. Society zu Salem, seit 1821, ging 1848 in das Essex Institute auf; die Rhode Island Hist. Soc. seit 1822 zu Providence (Collections seit 1827); die Hist. Soc. of Connecticut zu Hartford seit 1825; die New York Hist. Soc., gegründet 1804, gibt seit 1809 Collections u. daneben seit 1843 Proceedings heraus; die New Jersey Hist. soc. zu New York seit 1845 (Collections seit 1846); die Virginia Hist. and Philos. Soc. (Collections seit 1833); die Georgia Hist. Soc. seit 1839 zu Savannah (Collections seit 1840); die Kentucky Hist. Soc. seit 1838 zu Louisville; die Hist. of Pennsylvania seit 1825 zu Philadelphia (seit 1826 Memoirs); die Maryland Hist. Soc. seit 1843 zu Baltimore; die Hist. and Philos. Society of Ohio, seit 1831 zu Cincinnati (Transactions); die Logan Hist. Soc. (gibt seit 1842 The American Pioneer heraus); Hist. of the county of Vigo in Indiana seit 1843; die East Tennessee Hist. and Antiquarian Soc. zu Knoxville seit 1834; die Hist. Soc. of Michigan zu Detroit seit 1834; die Hist. Soc. of Louisiana zu New Orleans; die Hist. and Philos. Soc. of Missouri zu Jefferson City, seit 1844 (Annals seit 1848); das Iowa Hist. and Geneal. Institute zu Burlington seit 1843; die State Hist. Soc. zu Madison in Wisconsin, seit 1850; die Minnesota Hist. Soc., seit 1849, gibt seit 1850 Annals zu St. Paul heraus. Die Geschichte der einzelnen Staaten Nordamerikas, selbst die einzelner Städte, ist durch tüchtige Arbeiten, deren mehre schon aus der Zeit vor der Revolution datiren, gut vertreten. Reich ist die N. L. an vortrefflichen Biographien, theils weil der Sohn den Vater, der Lehrer den Schüler aus Pietät zu schildern sucht, theils weil es Sitte ist, bei Gelegenheit der Wahlen zu den wichtigsten Staatsämtern von den verschiedenen Parteien Lebensbeschreibungen der Candidaten unter das Volk zu verbreiten. Vorzügliche Biographien haben fast alle Helden der Revolutionen, die Präsidenten u. bedeutendsten Staatsmänner erhalten. Der anerkannteste Biograph ist Jared Sparks (Gouv. Morris, 1822; John Ledyard, 1826; G. Washington, 1842; Benj. Franklin, 1844). In seiner Library of American Biography (1834–48, 25 Bde.) sind ungefähr 60 zum Theil vortreffliche Lebensbeschreibungen von verschiedenen Verfassern enthalten. Sonst sind noch vorzuheben: I. C. Hamilton, G. Tucker, I. D. Prentice, H. A. Mühlenberg, W. Tudor, W. Wirt, Jack Downing, Sam. L. Knapp, Th. Mason Harris, W. Johnson, E. D. Mansfield, John S. Jenkins, I. Wheaton, A. Stidell Mackenzie (1841). Biographien indianischer Häuptlinge sammelte B. B. Thatcher; Biographien Einzelner gab Will. L. Stone (über Jos. Brandt [Thayenda-negea], 1838; von Red Jacket [Sa-go-ye-Wat-ha], 1841; Uncas and Miantonomah, 1842). Biographische Sammelwerke u. Lexika sind mehrfach zusammengestellt worden.

Die Geographie der Vereinigten Staaten ist vielfach bearbeitet worden, meist jedoch nur in Büchern zum praktischen Gebrauch. So in den Gazetteers von Dan. Haskel u. I. Calvin Smith, Jos. E. Worcester (1818) u. And., in den Werken von S. A. Mitchell, Jos. Scott, den verschiedensten Emigrant Guides etc. Reisewerke von Amerikanern über die Vereinigten Staaten gibt es von Aug. E. Silliman, Benj. Silliman, Ingraham, Ch. Lauman, S. C. Hart, G. W. Featherstonehough u.v. And. Hierher gehören auch die Berichte der auf Staatskosten ausgeführten Forschungsreisen nach den noch uncultivirten Theilen Nordamerikas. Die britischen Besitzungen Nordamerikas bereisten od. beschrieben Alex. Henry (1809), Jos. Sanson (1817), T. C. Haliburton (1829), Smith (Canadian Gazetteer, 1849). Eine vorzügliche Arbeit ist T. C. Haliburton's [78] Hist. of Nova Scotia (1829, 2 Bde.); Westindien Peter S. Townsend, I. I. Brown, B. M. Norman, A. Abbott etc. Seit dem letzten Kriege ist namentlich Mexico Gegenstand vieler Werke geworden, so von I. R. Poinsett, Mrs. Calderon de la Barca, Brantz Mayer, Mich. Chevalier, Farnham, Fayette Robinson, W. Thompson, Giliam, R. Mac Sherry. Wichtige Werke über Centralamerika veröffentlichten G. W. Montgomery, I. L. Stephens, B. M. Norman u. Squier. Um die Kenntniß des arktischen Amerika hat sich namentlich E. K. Kane verdient gemacht. Beiträge zur Kunde Südamerikas lieferten I. Stewart, Hobson, Gilliß u. viele And.; Reisen um die Welt u. durch die Südsee unternahmen u. beschrieben: D. Porter, I. N. Reynolds (1831–34), F. Allyn Olmsted, T. I. Jacobs, Herman Melville, C. S. Stewart, Hiram Paulding, W. S. W. Rufheuberger, Walter Culton, Fanny Folly. Eins der bedeutendsten Reisewerke der neueren Zeit ist die von Ch. Wilkes geleitete United States exploring expedition von 1838–42, von welcher die Narrative (Philad. 1845, 6 Bde.), sowie Ethnography and Philology (7. Bd.), von Hor. Hale, Zoophytes (8. u. 10. Bd.) u. Geology (11. u. 12. Bd.), von James D. Dana, Races of Men von Ch. Pickering erschienen sind. Unter den Beiträgen zur Kunde Asiens u. seiner Bewohner sind Edw. Robinson's Werke u. W. F. Lynch's U. St. Expedition to the Dead Sea bes. hervorzuheben. Über andere Länder schrieben der Tourist Bernard Taylor, Curtis (Ägypten), Perry (Japan), C. W. King u. G. T. Lay, I. Harlan, Howard Malcolm, Iustin Perkins, Edw. Robert, Eli Smith u. H. G. O. Dwight, Hor. Southgate, I. L. Stephens, A. Alexander, Hodgson etc. Die Reiseliteratur über Europa ist reich u. in stetem Wachsen begriffen. Viele Reisebücher, wie die Longsellow's, Tuckerman's, von Willis, Colton u. vieler Anderen, sind mehrbelletristischer, als geographischer Natur. Höchst beachtenswerthe Arbeiten für allgemeine Ethnologie geben Horatio Hale, Ch. Pickering, sowie Morton u. Gibson. Übrigens beziehen sich die ethnographischen Arbeiten der Nordamerikaner vorzugsweise auf die Rothe Race, bes. die Indianer Nordamerikas. Wichtige Beiträge enthalten die Transactions (1845 f.) der American Ethnological Society, gestiftet 1843 in New York. Beiträge zur Kenntniß der Indianer Nordamerikas lieferten, außer den Reisebeschreibern u. Cadwallader Colden, Loskiel, Adair, I. Long, d'Eres u.a. aus dem 18. Jahrh., Mac Culloch, I. Buchanan, S. M. Long, I. D. Hunter, John Tanner, Tim. Alden, John Heckewelder, I. A. Jones, Jedediah Morse, T. Flint, John T. Irving, Caß, Mary Eastman, Sam. G. Drake. Die vorzüglichsten Arbeiten veröffentlichten jedoch erst während der letzten beiden Decennien Mac Kenny u. I. Hall, Catlin, Ch. Lanman, H. R. Schoolcraft (s.d.). Das Hauptwerk bildet das von Letzterem bearbeitete u. auf Kosten der Regierung veröffentlichte Prachtwerk Hist., State and prospects of the Indian Tribes of North America (Washingt. 1851–1859, 6 Bde.). Copway, ein Häuptling der Ojibways, auch als Dichter bekannt, schrieb eine Hist. of the Ojibway nation (1851). Über die physische Beschaffenheit der Rothen Race gab Sam. G. Morton Aufschluß; über die ethnographischen u. linguistischen Verwandtschaftsverhältnisse P. S. Duponceau u. Alb. Gallatin. Genau hiermit in Verbindung steht das Studium des amerikanischen Alterthums. Zu diesem Behufe trat am 24. Oct. 1812 zu Worcester in Massachusetts die American Antiquarian Society zusammen, welche reichhaltige Transactions and Collections (1820–36, 2. Bd.) veröffentlichte. Sonst schrieben über die Reste einer altamerikanischen Cultur I. Delafield (American antiquities, 1837), W. H. Harrison (Hist. discourse on the Aborigines of the Valley of the Ohio, 1838), I. H. Mac-Culloch (Antiquarian researches concerning the Aborigines of America, 1829), I. Priest (Amer. antiquities in the West, 1835), A. W. Bradford (American antiquities, 1841) etc. Der thätigste u. vorzüglichste Archäolog ist E. G. Squier, welcher in den Antiquities of the State of New York, 1850, den mit E. H. Davies bearbeiteten u. auf Kosten der Smithsonian Institution herausgegebenen Ancient monuments of the Mississippi Valley u. den 1851 begonnenen American Archaealogical Tracts die sorgfältigsten u. bedeutendsten Arbeiten auf diesem Gebiete geliefert hat.

Einen Mathematiker, welcher die Wissenschaft als solche weiter geführt hätte, kann Amerika bis jetzt noch nicht aufweisen, obgleich bei dem regen Eifer für naturwissenschaftliche, nautische u. technische Studien aller Art, Mathematik ein ganz vorzüglicher Gegenstand des höheren Unterrichts bildet. Die meisten der in Nordamerika erschienenen mathematischen Bücher sind daher Lehr- u. Handbücher. Die Naturwissenschaften erfreuen sich in Nordamerika nicht nur der allgemeinsten Theilnahme selbst bei den niederen Ständen, denen sie auf mannigfaltige Art, populäre Schriften, öffentliche Vorträge, Lehranstalten u. dgl. zugänglich gemacht werden, sondern sie haben hier viele höchst wichtige Bereicherungen erfahren. Der Name vieler amerikanischer Naturforscher hat auch in Europa einen guten Klang. Dasselbe gilt auch von einigen der Organe für Naturwissenschaft, wie vor Allen von Silliman's American Journal of science and arts, von welchem in Newhaven von 1818–45 die 1. Serie in 50 Bänden erschienen ist u. 1846 eine zweite begonnen hat. Außer einigen speciell der Naturgeschichte gewidmeten Journalen sind sonst noch von wissenschaftlichem Werthe das American Repertory (New York 1840–42, 4 Bde.), das Journal of the Acad. of Nat. science at Philadelphia (seit 1817), die Memoirs der American Academy of arts and Sciences in Boston (1. Serie Bost. 1785–1818, 4 Bde., 2. Serie seit 1833), die Transactions der American Philosophical Society (Philad. 1818 ff.), die Bulletins der National Institution for the promotion of science in Washington, die Proceedings der American Association for the advancement of science etc.; das Journal of the Franklin Institute of Pennsylvania, herausgeg. von T. P. Jones (seit 1827), beschränkt sich auf Physik u. deren technische Anwendungen. Höchst schätzbare Arbeiten hat die Smithsonian Institution zu veröffentlichen begonnen. Schriften zur Einführung in das Gesammtgebiet der Naturwissenschaften sind mehrfach erschienen, z.B. von John M. Goud. Die Astronomie ist bes. in neuester Zeit auch in Amerika durch wichtige Beobachtungen u. Entdeckungen bereichert worden. Die erste Sternwarte in den Vereinigten Staaten wurde durch O. M. Mitchel, Professor[79] an der Universität zu Cincinnati, auf Kosten der im Juni 1842 zusammengetretenen Cincinnati Astronomical Society 1843 erbaut. Als Organ für Astronomie besteht seit 1850 das Astronomical Journal unter Leitung B. Apthorp Gould's. Das wissenschaftliche Studium begründete N. Bowditch durch seine Übertragung u. Commentirung von La Place's Mécanique céleste (Bost. 1829–39, 4 Bde.). Eine Übersicht über die neuesten Leistungen der Astronomie, namentlich in den Vereinigten Staaten, gab Elias Loomis; sonst erschienen mehre, meist populär gehaltene Handbücher, so namentlich John Gummere's Elementary treatise on astr. (1846 u.ö.). Als sorgfältige Beobachter haben sich Sears C. Walker, E. Loomis, John Downes, I. Ferguson, I. W. Bailey, Alex. D. Bache u. And. verdient gemacht Die Physik (Natural philosophy), welche schon Benj. Franklin einige höchst wichtige Entdeckungen verdankte, ist in Nordamerika vielfach Gegenstand der literarischen Thätigkeit geworden; aus neuerer Zeit sind geschätzt die meist populär gehaltenen Arbeiten von Tib. Cavallo, Dav. Blair, ferner von E. P. Fisher, Jam. Renwick, Dan. Olmsted, Neil Arnott, L. D. Gale, George Jones, John W. Draper, R. G. Parker, C. List, I. L. Comstock, W. H. C. Bartlett u. And. Von den einzelnen physikalischen Disciplinen wurde die Akustik von Benj. Peirce, die Optik von John Farrar, Bartlett, Jos. H. Wythes, Jam. W. Powel; Elektricität, Magnetismus u. Galvanismus von T. S. Macintosh, Dan. Davis, Jos. Henry, die Meteorologie u. Klimatologie bes. von Sam. Forry, W. C. Redfield, James Paul Espy (The philosophy of the storms, 1841), die Mechanik von C. E. Leonard, A. W. Smith, James Renwick u. And., die Statik bes. von Woods Baker, die Hydraulik von Thomas Ewbank etc. bearbeitet. Unter den nordamerikanischen Chemikern steht Benj. Silliman, Professor in Newhaven, Herausgeber des American Journal of science, nebst seinem Sohne Benj. Silliman jun., oben an. Sonst machten sich als Chemiker u. chemische Schriftsteller bes. bekannt: Amos Eaton, I. W. Webster, L. D. Gale, Hare, John Johnston, Rob. Kane, John Will. Draper, George Fownes etc. Geschätzte Werke für den praktischen Chemiker gaben heraus: R. Hare, E. V. Keath, John E. Bowman, James C. Booth, Campbell Morfit, D. P. Gardner etc. Zahlreiche u. zum Theil vortreffliche Bearbeiter erfuhr die Geologie. Außer den Verhandlungen u. Vorträgen, welche in der Geological Society of Pennsylvania zu Philadelphia u. der American Association of Geologists (seit 1840) gehalten werden, schrieben Hand- u. Lehrbücher u. dgl.; Jer. van Rensselaer, I. R. Cotting, Edw. Hitchcock, Jam. Renwick etc. Von höchster Wichtigkeit für die Geologie u. Geognosie sind jedoch die großentheils auf Befehl des Congresses u. der einzelnen Staatsregierungen angestellten genauen Untersuchungen der einzelnen Staaten u. Gebiete Nordamerikas, deren Resultate in meist ziemlich umfänglichen Werken niedergelegt sind. So die Forschungen u. Arbeiten von Am. Eaton (Geol. and Agricult. survey of the districts adjoining the Erie Canal, 1824; Index to Geol. of Northern States. 1820), I. F. Houghton mit T. W. Bristol über den Superiorsee (1846) u. Louis Agassiz mit I. E. Cabot u. And. (1850), C. T. Jackson über Maine (1837-39), über New Hampshire (1841) u. Rhode Island (1840), über Connecticut I. G. Percival (1840) u. Charles U. Shepard (1837), über Massachusetts Edw. Hitchcock (1831–41, 3 Bde.), über New York Wm. W. Mather, Ebenezer Emmons, Lardner Vannxem u. James Hall in der Nat. hist. of New York (1846–49, 9.–12. Bd.), Lew. C. Beck (1841) u. Issachar Cozzen (1843); H. D. Rogers über New Jersey (1840) u. Pennsylvanien (1840), James C. Booth über Delaware (1841), W. B. Rogers über Virginia (1839–41), M. Tuomey über Süd Carolina (1848), I. T. Ducatel über Maryland (1841), G. Troost über Tennessee (1840), Wm. W. Mather über Ohio (1838) etc. Dazu kommen D. Dale Owen's Reports über Jowa, Wisconsin u. Illinois (1844) u. über Chippewa Land, Wisconsin u. Theile von Jowa (1848), sowie die Werke von Philipp T. Tyson über Californien (1851), von Abraham Gesner über Neu-Schottland (1849) etc., die Reisen von Featherstonehough u. And. Allgemeine geologische Beschreibungen der Vereinigten Staaten versuchten schon I. Mease u. Maclure. Über die Steinkohlen u. deren Verbreitung schrieb R. C. Taylor (1850). James D. Dana bearbeitete die Geology der U. St. Exploring Expedition (1847–49, 11. u. 12. Bd.).

Die Naturgeschichte zählt in Nordamerika zu den cultivirtesten Wissenschaften, u. viele bedeutende Werke haben dazu beigetragen, namentlich das Material der Wissenschaft zu vermehren. Unter den ausschließlich der Naturgeschichte gewidmeten Zeitschriften stehen die Annals of the Lyceum of Natural history of New York seit 1824, das Journal of the Acad. of natural sciences of Philad. seit 1817, u. das Boston Journal of Nat. hist. seit 1837 oben an. Letzteres gibt die im Winter 1830 gegründete, den 24. Febr. 1831 incorporirte Boston Society of Natural hist. heraus. Dieses sowohl, wie auch das Lyceum of Nat. hist. (gegründet 1818) in New York u. das in Troy haben naturhistorische Bibliotheken u. Museen zu sammeln begonnen. Eine systematische Bearbeitung der drei Reiche von Bedeutung hat Nordamerika noch nicht aufzuweisen. Blos auf Amerika beschränkt sich I. D. Godman in der American nat. hist. (New York 1826–28, 3 Bde., 2. Aufl. Philad. 1836, 2 Bde.); sonst gehören hierher die Werke von Tim. Flint, Wm. Smellie, L. Agassiz, R. Harlan, W. S. W. Ruschenberger. Mit größtem Beifall wurden die Contributiones to the Natural history of the U. St. (1857 ff.) von Agassiz aufgenommen. Über einzelne Staaten handeln die Nat. hist. of the State of N. York (Albany 1842–49, 1.–15. Bd.; Zoology von James E. De Kay; Botany von John Torrey; Mineralogy von Lewis C. Beck; Geology von Wm. W. Mather, Ebenezer Emmons, Lardner Vannxem u. James Hall; Agriculture von Ebenezer Emmons; Palaeontology von James Hall) u. die Reports on the Natural hist. of Massachusetts (Bost. 1839–46, 5 Bde.). Durch eine Übersetzung von Cuvier's The animal kingdom (New York 1831, 4 Bde.) durch H. Mac Murtrie erhielt das Studium der Zoologie eine feste Grundlage. Außer vielen Monographien von Benj. Smith Barton (st. 1816), Mitchill, Will. Peck u. And., bearbeiteten B. Jäger (Class book of Zoology, 1850), L. Agassiz mit A. A. Gould (Principles of Zoology, 1848) das ganze Gebiet der Wissenschaft,[80] während P. Evers (Vergleichende Anatomie, 1839) u. L. Agassiz (Vergleichende Embryologie, 1849) speciellere Theile wählten. Höchst wichtige Werke sind die Fauna boreal. Americana von I. Richardson mit W. Swainson u. W. Kirby (Lond. 1829–37, 4 Bde.) u. R. Harlan's Fauna Americana (1825). Unter den einzelnen Thierklassen widmeten ihre Forschungen den Säugethieren außer den beiden Genannten John I. Audubon (st. 1850) mit S. Bachman (Viviparous quadrupeds of N. Am., 1846); der Ornithologie Alex. Wilson (American Ornithology, 1808-– 14, 4 Bde.; neu herausgeg. von T. M. Brewer, 1840), wozu Karl Bonaparte (1825, 3 Bde.) eine Fortsetzung lieferte, ferner I. I. Audubon (Birds of America, Lond. 1827–38, 4 Bde., Fol., New York 1840–44, 7 Bde.; Ornithological biography, 1831–39, 5 Bde., u. Synopsis of the birds of N. America, 1839), Thom. Nutall (Manual of the Ornithology of the U. St. and Canada, 1832–34, 1., 2. Bd.), J. P. Girand (Birds of Long Island, 1844; Descr. of new specimens of Amer. birds, 1841, Fol.) u. And.; I. S. V. Smith lieferte in der Nat. hist. of the fishes of Massach. (1837) einen wichtigen Beitrag zur Ichthyologie, I. Edw. Holbrook (N. American Herpetology, 1843, 5 Bde.; Scientific Tracts, 1831–33, 3 Bde.) zur Amphibiologie. Die Kunde der niederen thierischen Organismen förderten vor Allen A. A. Gould, T. W. Harris, Thom. Say; die Conchyliologie bes. Ch. M. Wheaton, I. C. Jay, T. A. Conrad, Isaac Lea, S. S. Haldemann, Thom. Wyatt. Ausgezeichnet ist I. D. Dana's Werk über die Zoophyten (1846–49, 2 Bde., zur United St. Exploring Expedition gehörig). Für den theoretischen Theil der. Botanik ist in Nordamerika noch wenig Selbständiges geleistet worden; Hand- u. Lehrbücher der gesammten Botanik gaben S. Smith Barton, B. Waterhouse, John Locke, Jam. Rennie, Darby, Asa Gray; die Floren des ganzen Nordamerikas beschrieben Barton, Amos Eaton, H. Mühlenberg, Thom. Nuttall, I. Spreague (mit Asa Gray, 1848–49, 2 Bde.), John Torrey (mit Asa Gray, 1838–43, 2 Bde.), Lewis C. Beck (1848), Asa Gray (1848); von denen einzelner Staaten u. Städte bearbeiteten B. Smith Barton die von Virginien (1812) u. Pennsylvanien (1799), Will. Barton von Philadelphia, von Westchester in Pennsylvanien Darlington, von New York Torrey, von Boston Bigelow, von Massachusetts Dewey, von Ohio u. den Westlichen Staaten Riddel, von Columbia Gibbes, von Neu-Bern Croom, von Carolina Shecut, von Süd Carolina u. Georgia Stephen Elliot, von Louisiana Rafinesque-Schmaltz etc. Amerikas herrliche Waldbäume beschrieben vorzüglich Humphrey Marshall, I. Browne u. Th. Nuttall; die Arzneipflanzen B. Smith Barton (1798–1804), Will. P. C. Barton (1817), Rafinisque-Schmaltz u. Jac. Bigelow. Einer der bedeutendsten Botanischen Gärten wurde 1801 als Elgin botanical garden bei New York gegründet u. von Dav. Hosack beschrieben. Über die Chemie der Pflanzen schrieb Asa Gray (1845). Die Mineralogie wurde von Parker Cleaveland, E. Morse, Shepard, bes. durch I. D. Dana wissenschaftlich bearbeitet. Einzelne Disciplinen derselben umfaßten N. F. Moore, Sam. Robinson, Lewis Feuchtwanger u. And. Über praktische Mineralogie sind die Bücher von Josh. Trimmer u. F. Overman geschätzt.

Die Nautik erhielt 1836 in dem Naval Magazine (New York) ihr Organ. Die größten Verdienste um dieselbe hat sich unstreitig M. F. Maury (s.d.) erworben. Handbücher der Schifffahrtskunde lieferten unter And. Daboll, R. H. Dana u. N. Bowditch, dessen Practical navigator viele Auflagen erlebte (zuletzt herausgegeben von I. I. Bowditch 1848). Sonst sind noch zu nennen: E. M. Blunt, L. Furlong, H. Peddington, Th. Arnold, Will. Brady etc. Über die Einrichtung der nordamerikanischen Kriegsmarine schrieb Totten; über die Aëronautik der Aëronaut John Wife. Auf dem Gebiete der Militärwissenschaften machten sich verdient: Dan. Fisher, Pierce Darrow, Rob. Smirke, Sam. Cooper, H. W. Hallock, Winfield Scott, C. P. Kingsbury u. Andere. Für die U. St. military academy in Westpoint wurden angemessene Textbooks (1841 f.) der einzelnen militärischen Disciplinen bearbeitet. Gute Arbeiten auf dem Gebiete der Ingenieurwissenschaften lieferten bes. Totten, D.H. Mahan u. einige And.; auf dem Gebiete des Civilingenieurwesens D. Mahan (Elem. treat. on Civil engineering, 4. A. 1850, deutsch Stuttg. 1851), John Millington, Oliver Byrne. Über Brückenban schrieben der Architekt Ithiel Town u. Thom. Pope; über Straßenbau Bloodgood u. W. M. Gillespie, über Leuchtthürme Rob. Mills, über Wasserleitungen, bes. den Croton-Aquäduct in New York, F. B. Tower, Ch. King, T. Schramke u.a. Reichhaltig ist die Literatur über Kanalbauten u. Eisenbahnwesen; die Fortschritte in letzterem berichtet das seit 1832 in New York erscheinende American railroad journal. Die Dampfmaschine behandelten Jam. Renwick, Paul R. Hodge (1841, ein Hauptwerk), B. H. Baitol; die Telegraphen außer Morse (s.d.) bes. Als. Vail, Dan. Davies, H. I. Rogers. Von wissenschaftlichen Kunststudien kann in Nordamerika bis jetzt noch nicht die Rede sein, wenn daher auch die künstlerische Seite der Architektur von Nicholson, Tuthill, Hopkins, Arnot, La Fèvre, R. D. Owen berücksichtigt wurden so bildet doch die praktische Seite auch für die literarische Thätigkeit die Hauptsache. Zum Theil gute Arbeiten gaben heraus: A. Benjamin, Jam. Gallier, I. W, Ritch, W. H. Ranlett; Andere Entwürfe zu bestimmten Arten von Gebäuden gaben Henry Barnard, T. Thomas, T. U. Walter u. I. I. Smith, O. S. Fowler, A. I. Davis, A. I. Downing (The architecture of country houses), 1850; Cottage résidences, 1842, u.a., Rob. B. Leuchars etc. Die Technologie ist vielfach bearbeitet worden. Von periodischen Werken sind zu nennen Eureka, Journal of inventions etc., seit 1846 in New York, Mechanics Magazine, seit 1833 in New. York, Annual reports of the commissioner of patents etc. Die Technologie überhaupt behandeln Jac. Bigelow, E. Hazen, Alonzo Potter, Lor. D. Johnson etc.; die mechanischen Künste bes. Ch. Quill, Jam. Renwick, I. Nicholson, F. Overman; über Wasserwerke schrieben C. Storrow; über Mühlenbaukunst Oliver Evans, W. C. Hughes etc.; über die chemischen Gewerbe Arthur L. Porter, A. I. Cooley, Campbell Morfit; über Metallurgie u. Metallindustrie I. L. Comstock; über Eisenarbeiten Fred. Overman; über Eisenmanufacturen I. W. Alexander, W. R. Johnson, Roberts; über Pyrotechnik Is. Cutbush, Marcus Bull; über Gaslicht Thom. Cooper; über Photographie Geo. T. Fisher, H.[81] H. Snelling, S.D. Humphrey. Über Baumwollenspinnerei schrieb Robert H. Baird, White; über Weberei C. R. Gilroy, über Seidenmanufactur I. d'Homeryke mit P. S. Duponceau etc. Die Literatur der Landwirthschaft ist sehr reichhaltig; das älteste landwirthschaftliche Journal im Staate New York ist Gennessee Farmer, welcher in Rochester erscheint; zahlreiche andere kommen in allen größeren Städten der Union heraus. Mehre der bedeutenderen Ackerbaugesellschaften veröffentlichen fortwährend ihre Proceedings; auch gibt die Patent Office jährliche Nachrichten zur Agriculturstatistik heraus. In den meisten Staaten wurde die Natur des Bodens u. der Zustand des Ackerbaues Gegenstand mehrfacher, die Wissenschaft bereichernder Untersuchungen durch Agricultural Commissioners, deren Resultate in Reports mitgetheilt wurden. Unter den Schriftstellern über Ackerbau sind sonst bes. nennenswerth unter den älteren Will. Belgrove, Jared Elliot, Sam. Denne; unter den neueren Willis Gaylord u. Luther Tucker, Alonzo Gray, R. L. Allen, Peter A. Browne, A. Beattie, C. W. Johnson, Henry Colman, I. Brel, Josiah T. Marshall, H. Steuart etc. Über Agriculturchemie schrieben Ch. Squarey, Campbell Morfit, Sam. L. Dana u. And.; über Viehzucht u. zwar über Hausthiere, Allen, Blacklock, Morrell, Hartley; über Federviehzucht Bement, Bennet, D.I. Browne, R. Cock; über Bienenzucht Miner; über Seidenzucht d'Homergue, Comstock, W. Kenrick, I. H. Cobb. Für den Gartenbau bestehen an Zeitschriften das Magazine of horticulture in Boston, welches 1845 eine neue Serie begann, u.a. I. Downing's Horticulturist, welcher seit 1846 monatlich in New York erscheint, Downing schrieb auch Treatise on the theory and practice of Landscape gardening (1841). Über Gartenbau im Allgemeinen schrieben Fessenden, Th. Bridgeman, W. Kenrick, Rob. Buist; über Blumistik bes. Th. Bridgeman, Roland Green, Edw. Sayers, Rob. Buist; über Obstbau Coxe, John I. Thomas, S. W. Cole, Downing, George Jaques, Burry; über Weinbau Rafinesque, Allen, Prince.

Politik war dasjenige Gebiet, auf welchem sich die Prosa seit der Revolution zuerst bewegte. Jeder bedeutende Staatsmann u. Literator in Amerika ist gewöhnlich auch mehr od. minder politischer Schriftsteller. Es ist in Nordamerika kein neues System der Staatswissenschaften aufgestellt worden (Smith, Say u. andere bedeutende Nationalökonomen Europas sind übersetzt u. commentirt worden); doch haben viele staatswissenschaftliche Fragen vortreffliche Erörterung u. Beantwortung gefunden, so von Alex. H. Everett, A. Brisbane (das System Fourier's), G. Sidney Camp, H. C. Carey, I. Fennimore Cooper, Will. Jay, Fr. Lieber (Legal and political hermeneutics, Bost. 1839; A manual of political ethics, ebd. 1838 f., 2 Bde.; Laws of property, 1842, etc.), Theod. Lyman, John L. O' Sullivan, John Rae, M. Sears, Theod. Sedgewick, Th. C. Upham, Marcius Wilson, Henry Vethake, F. Wayland, H. Wheaton. Über den Handel, das Bank- u. Geldwesen veröffentlichten achtungswerthe Arbeiten Ch. Ellett, Dearborn, A. Gallatin, Gouge, T. H. Goddard, Tucker. Die Sklaverei war von jeher eine vielbesprochene Frage in den Vereinigten Staaten; frühzeitig schrieben dagegen in Pennsylvanien Lay (1737), Woolman, ein Quäker (1754), Benezet, Channing (s.d.), John Quincy Adams, Will. Jay, I. K. Paulding, T. C. Thomton, I. H. Stammond, L. Bacon (1849) u.v. And. Die American Antislavery Society hat eine lange Reihe von Antislavery publications herausgegeben. Für Statistik bildete sich die American Statist. Association in Boston, welche seit 1843 Collections veröffentlicht. Ausgezeichnete statistische Arbeiten über die Vereinigten Staaten gaben Timothy Pitkin (über den Handel, 1835), George Tucker (über die Bevölkerung, 1843), Onseley, Adam Seybert, I. Bristed etc. Reichhaltiges Material für Statistik enthält der seit 1830 von Worcester u.a. in Boston veröffentlichte American Almanac and Repository of useful knowledge. Die Juristische Literatur beschränkt sich meist auf Amerikanisches Recht, welches seit der Revolution sich ziemlich selbständig ausgebildet hat. Die höchste Autorität bildet Jam. Kent mit seinen Commentaries on American law, nächst ihm die Arbeiten von Jos. Story. Die beste Arbeit über Verfassung u. Verfassungsrecht lieferte Ch. Mason. Das amerikanische Völkerrecht wurde von H. Wheaton (1836) u. Geschichte desselben (1842) dargestellt, eben so wie das amerikanische Seerecht (1815). Musterhaft gehalten sind die diplomatischen Actenstücke von Marcy. Die als Rechtsquelle wichtigen Entscheidungen der Gerichtshöfe sind meist gesammelt u. gedruckt, die des Supreme Court in Washington von H. Wheaton u. Peters, des Obergerichtshofes in New York von Johnson. Von juristischen Zeitschriften sind der American Jurist (seit 1829), herausgeg. von Cushing in Boston, Hall's Law journal u. das in New Orleans erscheinende Louisiana law journal am geschätztesten. Ungeachtet des großen Reichthums, womit sich in Nordamerika alle christlichen Secten entfaltet haben u. noch entfalten, steht die wissenschaftliche Behandlung der Theologie aus Mangel an philosophischer u. kritischer Bildung noch auf sehr niedriger Stufe u. beschränkt sich fast blos auf trockene u. orthodoxe Textbehandlung biblischer Schriften. Das Beste liefern einige theologische Zeitschriften, bes. das 1837 von Edw. Robinson begonnene, später von Agnew fortgesetzte American biblical Repository; die Bibliotheca sacra and American biblical Repository, herausgeg. von B. B. Edwards u. E. H. Park (vierteljährlich) u. das Methodist Quarterly Review. Unter den Bibelerklärern sind die namhaftesten I. A. Alexander, Moses Stuart, Albert Barnes, G. Bush, G. R. Noyes, Sawyer, M'Chelland, Thad. Mason Harris; unter den Dogmatikern ist Tim. Dwight (vom calvinistischen Standpunkt aus) bemerkenswerth. Interessanter für den europäischen Continent sind die mannigfaltigen Beiträge zur Kirchengeschichte von R. Bangs, Ch. Elliot, Francis L. Hawks, Ch. Hodge, W. White, Rob. Vaird. Über die Mormonen. bes. schrieben Bennett, Turner, Caswall etc. Die christlichen Antiquitäten behandelte Lyman Coleman; zur Geschichte der Missionen lieferten Beiträge S. Dibble, Smith u. Choules; die Geschichte der. Amerikanischen Bibelgesellschaft schrieb W. P. Strickland. In der Medicin wurde Manches geleistet; I. I. Warren (st. 1813) gründete die erste Medicinische Schule in Cambridge u. somit die wissenschaftliche Bildung der Arzte in Amerika; doch ist dieselbe noch bei weitem nicht sehr verbreitet u. die Charlatanerie noch sehr bedeutend. Gute medicinische[82] Zeitschriften sind das Americ. Journal of medical science, herausgeg. von Isaac Hays, das älteste, in Philadelphia; Maryland medical and surgical Journal, seit 1840; Boston medical and surgical Journal, Medical News and Library, seit 1843 in Philadelphia, das Western Journal of medicine and surgery von Yandell u. Bell seit 1851 in Louisville; Medical Examiner etc. Unter den neueren Ärzten sind durch Schriften am bekanntesten geworden: Noah Webster, W. Beach, Jac. Bigelow, A. Brigham, George Bush, Chapman, Dewees, Doane, R. Dunglisson, John Eberle, E. Fitch, Gallup, W. Gibson, S. Graham, Horner, Dav. Hosack, Martin Paine, Usher Parsons, I. A. Smith, C. Ticknor, I. C. Warren, Caspar Wistar, James Stewart etc. Über Geisteskrankheiten schrieben Is. Ray, G. Spurzheim, I. A. Smith etc.; die Phrenologie fand Bearbeiter in Spurzheim, Calvert, Amos Dean etc.

Die Philosophie im deutschen Sinne des Worts ist ein in Amerika wenig angebautes Feld. Doch hat seit etwa zwei Decennien die deutsche Philosophie in Amerika viel Eingang gefunden u. Kant wurde zweimal übersetzt; auch Carlyle findet in Amerika mehr Bewunderer, als in seiner Heimath. Der Amerikaner ist der Philosophie durchaus nicht abhold, wenn ihm dieselbe nur in angemessener Weise geboten wird; daher die vielen Essays etc. Die neuere amerikanische Philosophenschule, deren Repräsentant Emerson (s.d.) ist, treibt den Begriff der Vereinzelung u. der persönlichen Unabhängigkeit auf die höchste Spitze u. fußt auf dem Satze, daß alle Menschen von Natur geistig u. sittlich gleich befähigt seien. Vor Emerson's Auftreten verfaßten philosophische Schriften I. Adams, Fr. Bowen, Brownson, Jer. Day, C. S. Henry, A. Kauffmann, H. P. Tappan, Thom. C. Upham, Francis Wayland, I. Murdock, I. B. Gorman etc. Selbständige Ansichten verfolgen Rauch, Schmucker, Rufus Dawes u.a. Eine allgemeine Encyklopädie der Wissenschaft versuchte Roswell Park (Pantology, 1842); Versuche in ästhetischer Kritik machten Jones Very, Rich. Henry Wilde (geb. 1789), Emerson, Wash. Allston, Tuckermann, Lowell etc. Eine ausgezeichnete Arbeit ist G. Ticknor's Hist. of Spanish literature, 1849, 3 Bde. (deutsch von Julius u. Wolf, Lpz. 1852, 2 Bde.). Die Sprachwissenschaft hat erst in neuester Zeit einige Berücksichtigung erfahren; doch sind bis jetzt auf diesem Gebiete nur wenige Werke von wissenschaftlicher Bedeutung erschienen. Für den Unterricht der klassischen Sprachen sind bis jetzt fast nur deutsche Arbeiten übersetzt u. für die amerikanische Unterrichtsmethode zurecht gemacht worden, so bearbeitetez.B. F. P. Leverett ein lateinisches Wörterbuch nach Scheller u. Lünemann (1842). Als Herausgeber latein u. griech. Klassiker für den Schulgebrauch machten sich verdient Anthon, Alden, Bowen, Dillaway, Felton, Folsom, Gould, Kingsley, Packard, Woolsey, Wheeler etc. Von Orientalischen Sprachen fanden bisher fast nur das Hebräische an Edw. Robinson, T. I. Conant, Bush, Gibbs, Moses Stuart, Nordheimer (st. 1843) u. das Chaldäische an Palfrey u. E. Riggs Bearbeiter. Für andere Orientalische Sprachen waren bes. Missionäre (z.B. Eli Smith u. Parkins) u. die 1842 in Boston gegründete Americ. Oriental Society thätig. Eine werthvolle Arbeit ist P. S. Duponceau's Dissertation on the nature and character of Chinese writing (1838), wie denn überhaupt in den letzten Jahren das Chinesische u. Japanische einige Pflege erfahren hat. Mehr, wenn auch nur für die praktischen Zwecke der Bekehrung, geschah für die Sprachen der Indianer, es wurden einzelne Idiome grammatisch bearbeitet u. Theile der Bibel, Katechismen, Erbauungsbüchern etc. in dieselben übersetzt, bes. machten sich hierin Heckewelder, Duponceau, Schoolcraft, Gallatin verdient. Die Arbeiten über neuere Sprachen haben gar keine Bedeutung; doch machen die großen Englischen Wörterbücher von Noah Webster (geb. 1758, st. 1843) u. I. E. Worcester, sowie Gould Brown's Grammar of English grammars (1851) u. John R. Bartlett's Dictionary of Americanisms (1848) rühmliche Ausnahmen. Eine umfassende Geschichte der Amerikanischen Literatur ist noch nicht vorhanden, das Beste gibt bis jetzt Rufus Griswold in seinen verschiedenen Werken; sonst lieferten noch Beiträge I. Keese, I. Jay Smith mit John F. Watson (Amer. hist. and lit. curiosities, 1850, Fol.); Younge (On colonial literature, 1843, 1. Bd.) gibt interessante literarische Nachrichten überdas Britische Nordamerika. Die Geschichte des amerikanischen Theaters schrieb W. Dunlap (1833), die der Buchdruckerkunst Isaiah Thomas (1810, 2 Bde.) u. John Keese (1844). Von historischen Arbeiten über einzelne berühmte Institute sind Sam. A. Eliot's Sketch of the hist. of Harvard College (1848) u. N. F. Moore's Hist. of Columbia College in New York (1846) am bedeutendsten. Reichhaltig sind die Notices of Public libraries in the U. St. of Am. (Washingt. 1851) von Ch. C. Jewett, dem früheren Bibliothekar der Smithsonian Institution. Bibliographische Arbeiten lieferten Poole (Alphab. Index to subjects treated in the Reviews and other Periodicals, New York 1848) u. Ludewig (The literature of American local. hist., New York 1846, Supplem. 1848). Für bibliopolische Zwecke gab Orville A. Roorbach in der Bibliotheca americana (Philad. 1848, Suppl. 1850) ein Verzeichniß der in Amerika seit 1828 gedruckten u. im Buchhandel zu habenden Bücher Denselben Zweck verfolgen Norton's Literary Advertiser, monatlich seit Mai 1851, u. Norton's Literary Almanac seit 1852. In Europa ist bis jetzt außer. Trübner's BibliographicaI guide to American litt. (Lond. 1859) noch nichts Bedeutenderes über die N. L. veröffentlicht worden. Vgl. Herrig, Handbuch der Nordamerikanischen Nationalliteratur, Braunschw. 1854.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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