Domo d'Ossŏla


Domo d'Ossŏla

Domo d'Ossŏla, 1) sonst nördlichste Provinz des sardinischen Fürstenthums Piemont, grenzte an die Schweiz, Aosta u. Novara, 1514/15 QM., 24,000 Ew.; 2) Stadt darin am schiffbaren Toce u. am Fuß des Simplon in der jetzigen Provinz Ossola; Calvarienberg, Handel; 2000 Ew. Die Stadt war schon im Alterthum als Oscela bekannt u. war die Hauptstadt der Lepontier; im Mittelalter war sie im Besitz des Bischofs von Novara u. hieß Corte di Matarello; nachdem dann noch die Mailänder u. Schweizer sie besessen hatten, gehört sie nun seit 1814 zu Sardinien.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.