Dschanik


Dschanik

Dschanik, 1) Gebirg in der türkischen Provinz Anatolien, ein nördlicher Zweig des Antitaurus, der im Ejalet Siwas beginnt, durch das Ejalet Trebisonde u. ziemlich parallel mit der Küste des Schwarzen Meeres verläuft; 2) Liwa im türkischen Ejalet Trabesun (Trebisonde), an der Küste des Schwarzen Meeres, westlich durch den Kisil-Irmat begrenzt; Gebirge: Dschanik mit seinen Zweigen, doch ohne beträchtliche Erhebungen, landeinwärts aber größtentheils unbebaut; Vorgebirge: Jadschir-Burun, Kajalü-B. bei Samsun, Tschaldi-B. (Cap Ancon), Jassum-B. (Cap Jasonium); Ebenen am Meere, nördlich von Bafre u. die Umgegend von Tscharschamba (am Jeschilirmak); Flüsse: Kasil-Irmak u. Jeschil-Irmak, außerdem nur kleine Küstenflüsse. Hauptort: Samsun (s.d.) am Meerbusen gleiches Namens. 3) Hauptstadt darin am Jeschil Irmak, Sitz eines Untergouverneurs.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.