Losrolle


Losrolle

Losrolle (Losscheibe, Leerrolle), diejenige Rolle od. Scheibe beim Niemenbetrieb, welche lose auf ihrer Welle sitzt, also die vom Riemen auf sie übertragene drehende Bewegung nicht auf ihre Welle überträgt. Der Treibriemen wird durch eine Ausrückgabel von der Festrolle od. eigentlichen Triebrolle, welche die Bewegung des Riemens ihrer Welle mittheilt, auf die gleich daneben befindliche, auf derselben Welle, aber nur lose aufgesteckte L. herübergeschoben, wenn die getriebene Welle still stehen soll; das Triebwerk selbst setzt aber seine Umdrehung ungestört fort u. ist jederzeit geschickt, die getriebene Welle wieder in Umdrehung zu versetzen, wozu es aber nur der Überleitung des Treibriemens von der L. auf die Festrolle bedach.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Scheibe [1] — Scheibe, 1) ein im Verhältniß zu seiner Länge u. Breite dünner Körper, bes. wenn er rund ist; so Töpfer , Dreh , Honig , Glas , Salzscheibe; 2) jedes Ziel bei Schießübungen, daher für diese Übungen die Bezeichnung Scheibenschießen. Der Ort, wo… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Triebrolle — Triebrolle, s.u. Losrolle …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Webstuhl — (Webe od. Weberstuhl), die mechanische Vorrichtung od. Maschine, worauf durch Verbindung des Schusses mit den Kettenfäden Gewebe (f. Webkunst) erzeugt werden. Je nach der Beschaffenheit der auf dem W. zu webenden Zeuge, ist der W. verschieden… …   Pierer's Universal-Lexikon