Zeugungsvermögen


Zeugungsvermögen

Zeugungsvermögen, das Vermögen der Pflanzen u. Thiere andere Pflanzen u. Thiere von derselben Art, wie die erzeugende ist, aus sich hervorgehen zu sehen. Fehlt das Z., so ist es entweder männliches od. weibliches Unvermögen (Impotenz, s.d.), welches dies veranlaßt. Ersteres entsteht durch organische Fehler (Durchbohrtsein des Penis an unrechter Stelle, Deformitäten des Penis, zu Lang- od. zu Kurzsein u. dgl.), od. aus durch Ausschweifung od. Alter geschwächten Geschlechtstheilen; letzteres aus organischen Fehlern od. Alter, meist über 40 bis 50 Jahre, wenn die Menstruation aufhört. Vgl. Castration u. Zeugung.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Zeugungsvermögen — (Potenz), die Fähigkeit, Nachkommen zu erzeugen, fällt beim Menschen zusammen mit der Geschlechtsreife; ihr Eintritt ist je nach Klima, Menschenrasse, Geschlecht und Individualität verschieden, jedoch beginnt sie unter gleichen Himmelsstrichen… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Zeugungsvermögen — Zeugungsvermögen, Potenz, die Fähigkeit, Nachkommen zu erzeugen, tritt auf mit der Zeit der Geschlechtsreife. Das Z. des Mannes dauert etwa vom 15. bis gegen das 70. Lebensjahr, die Konzeptionsfähigkeit der Frau beginnt mit dem Auftreten der… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Zeugungsvermögen — Zeugungsvermögen,   Potenz …   Universal-Lexikon

  • Fortpflanzungsfähigkeit — Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen (lat. Potentia generandi), auch veraltet oder scherzhaft Lendenkraft [1] versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen… …   Deutsch Wikipedia

  • Lendenkraft — Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen (lat. Potentia generandi), auch veraltet oder scherzhaft Lendenkraft [1] versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen… …   Deutsch Wikipedia

  • Manneskraft — Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen (lat. Potentia generandi), auch veraltet oder scherzhaft Lendenkraft [1] versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen… …   Deutsch Wikipedia

  • Zeugungsfähigkeit — Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen (lat. Potentia generandi), auch veraltet oder scherzhaft Lendenkraft [1] versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen… …   Deutsch Wikipedia

  • Alter — Alter. In der Physiologie die Zahl der verlebten Jahre und der dieser Zahl entsprechende Entwickelungszustand des Körpers und Geistes. Pythagoras nahm vier Entwickelungsstufen (Lebensalter) an, jede zu 20 Jahren, Solon und Macrobius teilten das… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Patriarchat — Androkratie (fachsprachlich); Männerherrschaft * * * ◆ Pa|tri|ar|chat 〈[ ça:t] n. 11〉 1. = Vaterherrschaft; Ggs Matriarchat 2. Würde, Amt, Amtsbereich eines katholischen Patriarchen ◆ Die Buchstabenfolge pa|tr... kann in Fremdwörtern auch pat|r …   Universal-Lexikon

  • Mann [1] — Mann, 1) ursprünglich, so v.w. Mensch; 2) in der Geschlechtsunterscheidung des Menschen eine Person männlichen Geschlechts (vgl. Geschlecht); im Diminutivum Männchen in gleicher Unterscheidung auch auf Thiere übertragen; 3) Person männlichen… …   Pierer's Universal-Lexikon


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